Komiža ist eine kroatische  Kleinstadt mit Hafen an der Westküste der Insel Vis im Adriatischen Meer. Sie gehört zur Gespanschaft Split-Dalmatien und befindet sich in 10 Kilometer Entfernung von der Stadt Vis. Die Siedlung wurde im 12. Jahrhundert zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Hafenzitadelle wurde 1585 erbaut. Komiža befindet sich am Fuße des Berges Hum (587 m). Komiža hat eine regelmäßige Kataramanverbindung mit Split und eine Straßenverbindung mit der Stadt Vis. Die Wirtschaft basiert auf Landwirtschaft, Fischerei und Tourismus.

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Komiža ist eine Fischersiedlung, deren Aussehen von der Bastion Grimaldi dominiert wird, die zu Zeiten der venezianischen Herrschaft im 16. Jh. erbaut wurde. Heute befindet sich darin ein Fischermuseum, das sehr interessante Fischernetze und –Werkzeuge ausstellt, sowie einen besonderen Typ des Fischerboots, das sogenannte Falkuša. Das Boot wurde so gebaut, dass es sich schnell fortbewegen konnte, und wenn es an seinem Zielort angelangt war, wurde sein Oberteil abgenommen, wodurch es sich in Fischerboot verwandelte. Das Nikolauskloster auf dem Berg über der Komiža Bucht ist wahrscheinlich rund 1000 Jahre alt. Es heißt, dass Papst Alexander III (12. Jh.) hier Schutz vor einem Sturm fand, der ihn bei Palagruže heimsuchte.

St.MikulaÜbrigens ist St. Mikula (Nikolaus) der Schutzpatron von Komiža, zu dessen Ehren jedes Jahr am 6. Dezember Falkuša verbrannt werden – ein Ereigniss, das wegen seiner Farbwirkung und seinem reichhaltigen Inhalt auf jeden Fall erlebenswert ist. Am Stadtrand von Komiža steht eine kleine Renaissance-Kirche, bekannt als die Gusarica. Die Legende spricht in diesem Zusammenhang von einem Piratenraub im 16. Jh., bei welchem das Muttergottesbild gestohlen wurde. Das Piratenboot ging daraufhin bei einem Sturm unter, und ausgerechnet das Bild der Muttergottes blieb dabei erhalten. Das Meer schwemmte es an den Strand, vor die kleine abgebrannte Kirche. Die Bewohner von Komiža ließen danach die Kirche erneut bauen, und gaben ihr den Namen Gusarica (gusar – Pirat; Anm. des Übersetzers).

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